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Durch Nachrüsten
Steuern sparen

Nach anfänglichen Irritationen sind Partikelfilter für Diesel-Fahrzeuge inzwischen ebenso selbstverständlich geworden wie Dreiwegekatalysatoren für Benziner. Zumindest für neue Autos. Auch für Diesel-Transporter mit einem zulässigen Gesamtgewicht von bis zu 3,5 Tonnen wächst das Angebot neuer Modelle mit Filtersystemen. Ebenso wie beim Pkw eliminieren sie rund 90 Prozent der Rußpartikel. Bei älteren Fahrzeugen lohnt sich das Nachrüsten, weil sich so Steuern sparen lassen, die Umwelt geschont wird, und der Wiederverkaufswert des Autos steigt.

Vater Staat gewährt den Steuerfreibetrag von 330 Euro allerdings nur für Nachrüstungen, die bis zum 31. Dezember 2009 erfolgen. Außerdem muss das betreffende Fahrzeug bis zum 31. Dezember 2006 erstmals zugelassen worden sein.
Für die klassische Nachrüstung werden "offene" Filtersysteme eingesetzt, die die Partikel um mindestens 30 Prozent reduzieren. Sie kosten inklusive Einbau ab 700 Euro. Technisch aufwändiger und viel teurer sind "geregelte" Systeme, die die Partikel um bis zu 90 Prozent senken, aber gegenüber der einfacheren und preiswerteren Lösung keine steuerlichen Vorteile bieten.

Die Nachrüstung erfolgt unter anderem in den über 30.000 Kfz-Meisterbetrieben, die für Abgasuntersuchungen zugelassen sind. Sie bestätigen auch die Umrüstung mit einer Ab¬nahmebe¬scheinigung zur Vorlage bei der Zulassungs¬stelle. Nimmt ein Betrieb die Nachrüstung vor, der keine Zulassung für Abgasuntersuchungen hat, muss die Abnahme von einem amt¬lich anerkannten Sachver¬ständigen oder einem gleichgestellten Prü¬fer durchgeführt und bescheinigt werden. Das kostet zusätzlich.

 
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