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Konkurrenz für
Super und Diesel

Super und Diesel: Diese Kraftstoffe sind an der Tankstelle bis heute am meisten gefragt. Den Mineralölkonzernen ist es im Laufe der Jahre gelungen, die Leistungsfähigkeit ihrer traditionellen Produkte deutlich zu verbessern und die bei der Verbrennung entstehenden Emissionen nachhaltig zu senken. Doch Sprit ist teuer. Deshalb setzen Autofahrer verstärkt auf Alternativen wie Gas und Biokraftstoffe.

Es werde noch viel Zeit vergehen, nämlich zehn bis 20 Jahre, bis sich die alternativen Antriebstechniken durchgesetzt haben, prophezeit der ADAC. Deshalb müssten Benziner- und Dieselmotoren fortlaufend umweltverträglicher werden, fordert der Club. Orientierung erhielten die Autokäufer durch den Eco-Test des ADAC, bei dem an die 900 Fahrzeuge hinsichtlich Verbrauch und Schadstoffausstoß überprüft werden.

 Biokraftstoffe:

Immer mehr Autofahrer tanken Biodiesel. Das spart Geld und schont die Umwelt. Aber Vorsicht: Nicht jedes Auto verträgt den grünen Sprit. Mitunter müssen Leitungen und Dichtungen umgerüstet werden. Einzelheiten stehen in der Betriebsanleitung. Rat weiß auch der Kfz-Meisterbetrieb. Eine Umrüstung kostet zwischen 100 und 200 Euro. Auf Grund des Preisvorteils von Biodiesel kommt das Geld aber schnell wieder rein.

 Gas:

Was haben Flüssiggas und Erdgas gemeinsam? Mit beiden Gassorten lassen sich Autos betreiben. Immer mehr Autofahrer entdecken Gas als preisgünstige Alternative zum Benzin. Denn Vater Staat besteuert Gas nur mit neun Cent pro Liter. Bei Benzin sind es bis zu 69 Cent. Nach heutigem Stand der Dinge gelten die reduzierten Mineralölsteuersätze bis 2018. Da rechnen sich die Investitionen in eine Gasumrüstung oder der Mehrpreis für einen Neuwagen mit Gasantrieb unter Umständen schnell.

 
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