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Cleverfahren ist so einfach

Fährt die automobile Gesellschaft in eine Sackgasse? Auf den ersten Blick sieht es so aus. Aber nur auf den ersten Blick. Emissionen erwärmen die Atmosphäre. Die Preise für fossile Brennstoffe werden tendenziell steigen. Alternative Antriebskonzepte stehen am Anfang ihrer Entwicklung. Gleichzeitig wächst der Wunsch nach motorisierter Fortbewegung. Insbesondere in den Schwellen- und Entwicklungsländern.

Doch es gibt einen Ausweg: den sparsamen Umgang mit fossilen Energiequellen und nachhaltige Konzepte für die Gestaltung der Mobilität von morgen. Das sind enorme Herausforderungen. Für Staat, Industrie, Handel, Dienstleister und jeden einzelnen Bürger.

Das Deutsche Kraftfahrzeuggewerbe stellt sich dieser Herausforderung. Nicht erst jetzt, denn viele Aktionen der Vergangenheit sind aktueller denn je.

Mit Hochdruck arbeitet die Automobilwirtschaft an Alternativen. Erste Fahrzeuge mit Hybridantrieb gibt es bereits. Elektromobile befinden sich noch in den frühen Phasen der Entwicklung. "Wir arbeiten mit Hochdruck am Thema Elektromobilität. Aber der Weg zu bezahlbaren Elektroautos ist noch weit", sagen Experten. In Berlin rollen die ersten Elektromobile in einem Großversuch.

Ungeachtet dessen gibt es bereits heute viele Möglichkeiten, beim Autofahren Sprit zu sparen und damit Ressourcen, Umwelt und Geldbörse zu schonen. www.cleverfahren.de sagt wie und gibt einen Überblick über den aktuellen Stand.

Super und Diesel: Diese Kraftstoffe sind an der Tankstelle bis heute am meisten gefragt. Den Mineralölkonzernen ist es im Laufe der Jahre gelungen, die Leistungsfähigkeit ihrer traditionellen Produkte deutlich zu verbessern und die bei der Verbrennung entstehenden Emissionen nachhaltig zu senken. Doch Sprit ist teuer. Deshalb setzen Autofahrer verstärkt auf Alternativen wie Gas und Biokraftstoffe.

Elektro, Hybrid, Wasserstoff oder Brennstoffzelle: Die Forschung über alternative Antriebskonzepte schreitet voran. Die ersten Autos mit Hybridantrieb sind bereits auf dem Markt. Das E-Mobil steckt noch in den Kinderschuhen. Es ist teuer, und seine Reichweite ist gering. Trotzdem soll sich Deutschland nach dem Willen der Bundesregierung zum Leitmarkt für Elektromobilität entwickeln. Bis 2020 sollen eine Millionen Fahrzeuge mit Elektroantrieb auf unseren Straßen unterwegs sein.


Quelle: dena


Öl ist nicht gleich Öl. Das gilt auch für das Auto. Mineralöle sind gut. Leichtlauföle sind besser. Sie gelten als Multitalente, weil sie die Lebensdauer des Motors erhöhen, seine Leistungsfähigkeit verbessern, den Spritverbrauch senken und das Klima schonen. Der Nachteil: Sie sind mindestens doppelt so teuer wie Mineralöle. Doch der Spritspareffekt macht die Mehrkosten wett.


Quelle: dena


Nur wenige Quadratzentimeter Reifen stellen den entscheidenden Kontakt zwischen Auto und Straße her. Laufleistung, Aquaplaning, Bremsweg und Seitenführung waren bislang die gängigen Kriterien bei der Entwicklung für neue Reifen. Jetzt gewinnt ein weiteres Kriterium an Bedeutung: der Rollwiderstand. Leichtlaufreifen gehört die Zukunft. Denn sie haben erheblichen Einfluss auf den Spritverbrauch eines Autos. Aber auch konventionelle Reifen bieten Spritsparpotenzial.



Bei neuen Dieselfahrzeugen sind sie inzwischen selbstverständlich: Partikelfilter. Sie reduzieren die Rußemissionen um bis zu 90 Prozent. Inzwischen gibt es auch immer mehr Transporter mit einem Gesamtgewicht von bis zu 3,5 Tonnen, die ab Werk mit Partikelfiltersystemen ausgerüstet sind. Doch auch das Nachrüsten lohnt sich. Der Staat fördert es. Allerdings nur noch bis zum 31. Dezember 2009.



Regelmäßige Inspektionen haben nicht nur Einfluss auf Langlebigkeit und Werterhalt eines Autos. Sie tragen auch dazu bei, Sprit zu sparen und die Umwelt zu schonen. Die "Öko-Dienstleistungen" der Kfz-Meisterbetriebe sind vielfältig: Sie reichen von der Überprüfung der Motorelektronik über die Nachrüstung auf Gasbetrieb bis zur Nachrüstung von Partikelfiltern. Das sind Investitionen, die sich lohnen.

Moderne Fahrzeugmotoren verbrauchen heute über 25 Prozent weniger Kraftstoff als noch vor zehn Jahren. Das ist das Verdienst findiger Ingenieure. Doch man muss kein Ingenieur sein, um beim Autofahren Kraftstoff zu sparen. Das kann jeder. Wer seinen Fahrstil nur etwas anpasst, kann glatt zehn bis 20 Prozent Sprit sparen und ganz nebenbei noch die Umwelt schonen. Experten haben übrigens festgestellt, dass 20 Prozent Kraftstoffersparnis gerade einmal zwei bis drei Prozent mehr Fahrtzeit bedeuten.



Möchten Sie wissen, wie viel CO² Ihr Auto an die Umwelt abgibt? Ganz einfach: DEKRA bietet mit einem speziellen Rechner im Internet die Möglichkeit, die Emissionen exakt zu ermitteln.

Abgasuntersuchung, Euro 6 oder gelbe Feinstaubplakette: der A bis Z-Index gibt eine Übersicht über die wichtigsten Umweltbegriffe rund ums Automobil.

 
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